Ce qu’en dit l’éditeur
Voltaires Candide folgt dem naiven Titelhelden, der im Schloss des Barons von Donnerstrunkshausen unter Pangloss' absurder Lehre vom "besten aller möglichen Welten" aufwächst und anfangs an höfische Ordnung, Liebe zu Kunigunde und philosophische Gewissheiten glaubt. Doch ein heimliches Liebesabenteuer löst seine Vertreibung aus und stürzt ihn in eine Kette von Gewalt, Zwang und Erniedrigung: Militärdrill bei den Bulgaren, Kriegsgrauen, religiöse Heuchelei in Holland, Verlust und Wiederbegegnung mit dem zerschlagenen Pangloss sowie die Katastrophen von Seesturm, Erdbeben und Autodafé entlarven die Welt als Ort von Willkür und Leid. Trotz aller Prüfungen klammert sich Pangloss an seine Optimismus-Logik, während Voltaire sie mit beißender Ironie zerlegt. Ein Gegenbild bietet Eldorado, ein Reich von Wohlstand, Bildung, Frieden und religiöser Toleranz, in dem Gold wertlos ist und niemand unter Fanatismus oder Justiz leidet. Doch Kandide verlässt das Paradies aus Sehnsucht nach Kunigunde und nach Anerkennung. Auf der Weiterreise nach Surinam begegnet er der brutalen Realität der Sklaverei, wird selbst von Habgier betrogen und erkennt immer deutlicher die Grausamkeit, Gier und Absurdität der menschlichen Welt. Diese Ausgabe wurde vollständig restauriert, mit moderner Typografie, individuellem Coverdesign und korrigierter Formatierung.
Biographie
RANÇOIS-MARIE AROUET, DIT VOLTAIRE (1694 – 1778)
Philosophe et écrivain des Lumières ayant participé à l’Encyclopédie, Voltaire met en scène ses idées dans des contes, des nouvelles et des pamphlets. Sa prose spirituelle fait de lui un polémiste de génie. Candide (n° 31), Zadig ou la Destinée (n° 77), L’Ingénu (n° 180) et La Princesse de Babylone (n° 356) sont disponibles chez Librio.
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